Die eigene Stadt aus den Augen von Besucher:innen – diese Perspektive nehme ich viel zu selten ein und verbleibe auf gewohnten, ausgetretenen Wegen. Dabei lässt sich in Berlin auch nach einigen Jahren viel entdecken. Dazu gehört der Flughafen Tempelhof: Das alte Flugfeld, also das heutige Tempelhofer Feld besuche ich oft, ein wundervolles Ausflugsziel. Den alten Flughafen jedoch habe ich bislang immer nur aus der Ferne gesehen. Jetzt haben wir endlich mal eine Führung durch das sonst nicht zugängliche Gebäude gemacht. Die „Mythos Tempelhof“ genannte Tour führt durch verschiedene Bereiche des Hauptgebäudes und über das unmittelbare Vorfeld.
Die zweistündige Führung lohnt sich: Es ist faszinierend zu sehen, wie das Gebäude immer wieder unterschiedlichen Nutzungen unterworfen und dabei immer wieder umgebaut wurde. Gleichzeitig ist noch sehr viel von der ursprünglichen Bausubstanz erhalten.
Mit „Verborgene Orte“ wird noch eine zweite Führung angeboten, die offenbar in die weitverzweigten Kellerräume und Tiefgeschosse führt.







